Was Supervision ist
Supervision ist ein professionelles Beratungs- und Reflexionsformat, das sich an Menschen in sozialen, pädagogischen und helfenden Berufen richtet. Sie schafft einen strukturierten, vertraulichen Raum, in dem berufliche Erfahrungen, Rollen, Beziehungen und Handlungen reflektiert und weiterentwickelt werden können.
Im Zentrum steht nicht die Lösung von Problemen, sondern das Verstehen von Zusammenhängen – und daraus erwächst die Fähigkeit, professionell und bewusst zu handeln.
Supervision ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Merkmal professioneller Reife. Sie gehört in vielen Einrichtungen der Sozialen Arbeit zu den Standards guter Fachpraxis.
„Supervision schafft Raum für das, wofür im Arbeitsalltag kein Raum ist: echte Reflexion."
Supervision ist kein Coaching
Supervision fokussiert auf die professionelle Rolle und das berufliche Handeln im sozialen Kontext. Sie verbindet persönliche Reflexion mit fachlicher Auseinandersetzung – und arbeitet mit dem systemischen Blick auf Beziehungen, Institutionen und Strukturen.
Was Supervision bewirkt
Supervision stärkt die professionelle Handlungsfähigkeit auf mehreren Ebenen gleichzeitig.
Reflexion
Berufliche Erfahrungen, Fälle und Situationen werden in einem geschützten Rahmen betrachtet und verstanden – frei von Alltagsdruck und Zeitnot.
Orientierung
In komplexen oder belastenden Situationen hilft Supervision dabei, Handlungssicherheit zu gewinnen und klare berufliche Haltungen zu entwickeln.
Entlastung
Das Aussprechen und Bearbeiten von Belastungen verhindert Überforderung und Burnout – und schützt die Qualität professionellen Handelns langfristig.
Rollenklarheit
Was bin ich in dieser Einrichtung? Was wird von mir erwartet? Supervision hilft, die eigene berufliche Rolle zu klären und bewusst auszufüllen.
Entwicklung
Supervision ist kein einmaliges Instrument, sondern begleitet professionelles Wachstum über Zeit – durch kontinuierliche Reflexion und Lernprozesse.
Teamqualität
In der Teamsupervision verbessert sich die Kommunikation, werden Konflikte konstruktiv bearbeitet und die Zusammenarbeit nachhaltig gestärkt.
Für wen ist Supervision geeignet?
Fachkräfte in der Sozialen Arbeit
Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen, Berater*innen, Mitarbeitende in Jugendhilfe, Beratungsstellen und psychosozialen Einrichtungen.
Leitungskräfte
Führungspersonen, Koordinationsstellen und Bereichsleitungen in sozialen und pädagogischen Einrichtungen, die ihre Leitungsrolle reflektieren möchten.
Teams
Arbeitsteams, die ihre Zusammenarbeit, Kommunikation oder fachliche Haltung gemeinsam reflektieren und weiterentwickeln möchten.
Träger & Organisationen
Einrichtungen und Träger im sozialen Bereich, die Veränderungsprozesse begleiten lassen möchten oder Supervision als systematisches Qualitätsinstrument einsetzen.
Wie läuft Supervision ab?
Jeder Prozess ist individuell – aber diese Schritte geben Orientierung.
Erstkontakt & Auftragsklärung
Wir sprechen über Ihre Situation, Erwartungen und Ziele. Gemeinsam klären wir, welches Format passt und wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte – unverbindlich und kostenlos.
Kontrakt & Zieldefinition
Wir vereinbaren einen klaren Rahmen: Häufigkeit, Ort (Präsenz oder online), Ziele und Dauer der Zusammenarbeit. Transparenz und Verlässlichkeit sind dabei zentral.
Supervisionsarbeit
In den einzelnen Sitzungen bringen Sie Themen, Fälle oder Situationen ein. Ich begleite den Reflexionsprozess methodisch – mit systemischen, lösungs- und ressourcenorientierten Ansätzen.
Auswertung & Abschluss
Am Ende eines Begleitungszeitraums reflektieren wir gemeinsam den Prozess: Was hat sich verändert? Was wurde erreicht? Wie geht es weiter?
Supervision ausprobieren?
Ein unverbindliches Erstgespräch kostet nichts – und schafft Klarheit darüber, ob und wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte.